ADFC Kinder-Fahrradparcours Aktion zur Europäischen Mobilitätswoche  in Lippstadt

18. September 2021. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche konnten wir nach zweijähriger Pause unseren Fahrradparcours in der Lippstädter Innenstadt wieder einmal aufbauen.
Bei bestem Wetter nahmen viele Teilnehmer das Angebot wahr und testeten ihre koordinativen Fähigkeiten im Slalom, Wasserkreisel, Engstelle und beim Bremstest.
 
Parallel dazu führte Theo Westhagemann eine Tour rund um Lippstadt. (C.R.)

Fotos: C. Ringel

ADFC-Stellungnahme zur Radverkehrsanbindung des neuen Stadthauses

(15.06.2021) - Die Lippstädter fordern die frühzeitige Berücksichtigung des Radverkehrs für den neuen Stadtteil:

 

"Anmerkungen, Fragen und Forderungen aus Sicht der Ortsgruppe Lippstadt des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) zum „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept“ (ISEK) für das Quartier Südliche Altstadt (QSA) Lippstadts.

 

Wir beziehen uns auf das ISEK in der Fassung vom 5.5.2021 (im Folgenden jeweils die Seitenzahlen in Klammern).

 

1. Quartiersparkhaus (68 f.):

  • Wie viele ebenerdige, überdachte Fahrradabstellplätze sind hier geplant? Wie viele sind für Kfz vorgesehen?
  • Wie viele sollen/müssen für Krankenhausmitarbeiter reserviert werden?
  • Ist geplant, die Parkflächen/-häuser für PKW zu bewirtschaften?

2. Lebensmittelmarkt (75):

  • Die Erreichbarkeit per Fahrrad muss eine hohe Priorität bekommen. Es muss attraktiv gemacht werden, Erledigungen per Fahrrad durchzuführen, weil dies oftmals – v.a. im Innenstadtbereich – das schnellere Verkehrsmittel ist. Dies muss generell bei allen (öffentlichen) Bauvorhaben die Zielsetzung sein.
  • Den Pächtern sollten hochwertige, überdachte Fahrradständer in ausreichender Anzahl vorgeschrieben werden, auch für Lastenräder (vgl. S. 61).

3. Jakob-Koenen-Straße als Altstadtentlastungsstraße (82 ff.)

  • Die geplante „Radschnellverbindung“ sollte als Geschützter Radfahrstreifen (GRS) nördlich und südlich (wichtiger bei zu geringer Breite) der Fahrbahn eingerichtet werden. Dies entspricht dem Stand der Technik und könnte als „Leuchtturmprojekt“ für eine spätere Mitgliedschaft in der AGFS NRW für die Stadt vorteilhaft sein.

„Geschützte Radfahrstreifen werden direkt auf der Fahrbahn angelegt. Sie nehmen in der Regel die Breite einer ganzen Kfz-Fahrspur ein und sind durch Trennelemente (z. B. Baken, Poller, Blumenkübel) sowie durch markierte Schutzzonen von den Fahr- und Parkspuren der Autos klar getrennt. Auf diese Weise erhalten Radfahrende einen eigenen geschützten Raum, der den Komfort und das Sicherheitsempfinden deutlich verbessert. Das Fahren, Halten und Parken von Autos auf den Radfahrstreifen wird verhindert. Zudem tragen die breiten Schutzzonen im Kfz-Verkehr zur Einhaltung des Sicherheitsabstandes bei.

Geschützte Radfahrstreifen sind aus Sicht des ADFC eine sehr sichere, hochwertige und gut geeignete Führungsform für den Radverkehr entlang von Hauptverkehrsstraßen mit viel Kfz-Verkehr und hohen Geschwindigkeiten über 30 km/h“ (vgl. ADFC (Hg.): So geht Verkehrswende, Berlin 2018, S. 23).

  • Der bereits vorhandene Hochbord-Radweg könnte in die Bahnhofstraße weitergeführt werden, während ein Teil davon in westliche Richtung in den GRS übergeht. Auch ein Rückbau wäre möglich.
  • Beim Lebensmittelmarkt sowie beim Stadthaus müssen Querungsmöglichkeiten vorgesehen werden.
  • Der Anschluss an die Cappelstraße nach Norden könnte durch einen Kreisverkehr angebunden werden.

 

4. Bahnhofstraße und Hospitalstraße (85 ff.)

  • In welche Richtung soll die geplante Einbahnregelung führen?
  • Aus Radfahrersicht ist eine Befahrbarkeit in beiden Richtungen sinnvoll.

 

5. Mobilitäts-Hub (99 ff.)

  • Die Einrichtung eines Fahrradparkhauses ist zu begrüßen. Jedoch sollten nicht Fahrräder unter die Erde, sondern Kfz, denn der Fuß- und Radverkehr soll ja attraktivstes Verkehrsmittel sein (vgl. S. 60 f.).
  • Die Zufahrtsrampe muss gut zu befahren und darf nicht zu steil sein (13 % wie geplant erscheint zu viel).
  • In den Wegebeziehungen muss darauf geachtet werden, dass es zwischen Bushaltestelle und Aus- und Einfahrt des Fahrradparkhauses nicht zu Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern kommt.

 

6. Verbesserung der Radinfrastruktur (100 ff.)

  • Für den Anschluss nach Norden ist es notwendig, dass in der Cappelstraße möglichst weit gegen die Einbahnstraße gefahren werden kann. Wie weit ist es vorgesehen?
  • Zur Verbesserung/Beschleunigung des Radverkehrs ist eine Ampeloptimierung notwendig, v. a., damit Pendler (z. B. von Hella, Rothe Erde) zügig von West nach Ost gelangen. Dies betrifft besonders die Einmündung Udener-/Bückeburger Str.

Auch technische Verbesserungen der Ampeloptimierungen sollten genutzt werden, wie z. B. Wärmebildkameras oder Induktionsschleifen.

 

7. Busbahnhof (105)

Durch die Verlagerung des Busbahnhofs sollten die Möglichkeiten zur Verbesserung des Radverkehrs auf der Rixbecker Str. genutzt werden.

 

  • Wurden die Beschäftigten der Stadtverwaltung, die (bereits jetzt oder dann zukünftig) mit dem Rad zum Stadthaus fahren werden, nach ihren Wünschen befragt?
  • Verlaufen durch das QSA Schulwege?
  • Die AGFS sollte zur Beratung hinzugezogen werden, damit die entsprechenden Kriterien zur Aufnahme beachtet werden und bei einer späteren Bereisung keine Mängel im QSA festgestellt werden.
  • Liegen schon Unterlagen zur Einsichtnahme vor oder wird der Bebauungsplan erst nach der Auswertung der Bürgerbeteiligung zum ISEK weiter vervollständigt?

 

ADFC PM vom 6.7.2021 (C.R.)

 

https://www.qsa-lippstadt.de/isek/

Radsaison beginnt

ADFC-Ortsgruppe Lippstadt startet geführte Radtouren

 

 

Am Samstag, dem 19.06.2021 lädt der ADFC zu einer Fahrradtour Richtung Büren und zurück ein.

Die Leitung hat Theo Westhagemann. Die kostenlose Tour mit Einkehr unterwegs ist ca. 60 km lang und führt in gemütlichem Tempo durch welliges Gelände. Die Abfahrt wird um 13 Uhr ab Kuhmarkt Lippstadt sein. Eine Anmeldung ist unter t.westhagemann@web.de erforderlich.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Voraussetzung ist ein negativer Coronatest. Geimpfte bzw. Genesene benötigen diesen nicht.

Mitzubringen sind ein verkehrssicheres Fahrrad und gute Laune. (C.R.)

Radweg-Benutzungspflicht am Lippertor/Tivoli aufgehoben (aus der Pressemitteilung vom 12.4.2021):

 

Seit Oktober 2020 dürfen Radfahrer/-innen in Lippstadt auf der Straße Lippertor stadtauswärts auf der rechten Fahrbahn fahren (von der Mühlenstraße bis zum Kastanienweg/Höhe Finanzamt). Radfahrer haben in diesem Bereich die Wahlfreiheit zwischen Radweg und Straße. Sie dürfen die Fahrbahn benutzen, müssen es aber nicht!

 

Vorteile neuer Regeln

Das Radfahren auf der Straße hat den Vorteil, dass es zu keinen gefährlichen Situationen zwischen Radfahrern und Fußgängern oder Busfahrgästen auf dem viel benutzten und an vielen Stellen sehr engen Fuß- und Radweg kommt.

 

Bisherige Erfahrungen positiv

Den ADFC Lippstadt erreichen regelmäßig Rückmeldungen von Radfahrenden, die von Autofahrern – zum Teil unwirsch – auf den Radweg verwiesen werden, weil diesen die neue Regelung nicht bekannt ist.

Die bisherigen eigenen Erfahrungen sind überwiegend positiv, weil die meisten Autofahrer sich rücksichtsvoll verhalten und den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 m zu den Radfahrern einhalten.

aus dem Bericht der Polizei:

Unfallflucht am Cappeltor

Am Montag, um 11:30 Uhr, kam es an der Kreuzung Cappeltor/Mühlenstraße/Cappelstraße/Burgstraße zu einem Unfall. Ein 84-jähriger Mann aus Lippstadt befuhr mit seinem Opel Agila die Straße Cappeltor in Richtung Mühlenstraße. An der Kreuzung bog er nach links in die Mühlenstraße ab. Dabei übersah er eine 18-jährige Radfahrerin aus Lippstadt. Diese benutzte vorschriftsgemäß den Radweg der Cappelstraße in Richtung Cappeltor. Es kam zur Kollision bei der die Radfahrerin stürzte und leicht verletzt wurde. Der Autofahrer kümmerte sich zunächst um die junge Frau. Dann stellte er das Fahrrad an den Straßenrand und fuhr davon. Ein Zeuge konnte der Polizei das Kfz-Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs mitteilen. Der Mann wurde kurz darauf zuhaus angetroffen. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird auf insgesamt etwa 1100,- EUR geschätzt. (lü)

Die Bundestagswahl vor der Tür ...

Wie radfahrfreundlich sind die Parteien?

 

Lippstadt – Im Vorfeld der Kommunalwahl am kommenden Sonntag hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die im Stadtrat vertretenen Parteien bzw. politischen Gruppierungen auf ihre „Radfahrfreundlichkeit“ geprüft und sie um eine Stellungnahme zu acht „Wahlprüfsteinen“ gebeten. Dabei ging es unter anderem um Radwege, Ampelschaltungen, Benutzungspflicht von Radwegen und einen Fahrradbeauftragten.

Das Ergebnis, so ADFC-Sprecher Christian Ringel: „Insgesamt wird die Bereitschaft deutlich, den Radverkehr in Lippstadt zu fördern, je nach Partei allerdings mehr oder weniger intensiv und schnell. Dabei betonen die Parteien natürlich auch ihre eigenen Beiträge zu bereits getätigten Maßnahmen.“

Im Einzelnen gibt es, wie Ringel mitteilt, eine breite Zustimmung zur Verbesserung der Radwegesituation. Auch eine Gleichbehandlung des Radverkehrs mit dem Pkw-Verkehr an den Ampeln streben die Parteien überwiegend an. Dies solle zum Beispiel durch besondere Erfassungssysteme oder veränderte Schaltzyklen erreicht werden. Daneben wird auch die oftmals lange Wartezeit an sog. Bettelampeln kritisiert.

Beinahe einhellig waren die sieben befragten Parteien laut Ringel der Meinung, dass die Stadt Lippstadt der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) beitreten solle. Bei der ADFC-Forderung nach der Einführung eines Fahrradbeauftragten zur Bündelung der

Angelegenheiten des Radverkehrs bei der Stadtverwaltung waren die Antworten jedoch differenziert. Während SPD, Grüne, Linke und BG diese Position unterstützen, lehnen CDU, CDL und die FDP dieses Amt ab – „leider“, so Ringel.

Ähnlich verschieden wird die allgemeine Qualität der Radverkehrsanlagen beurteilt. Grundsätzlich wird der Rad-Infrastruktur eine solide bis gute Basis attestiert, jedoch wird auch teils erhebliches Verbesserungspotenzial gesehen. Hier gehen die Vorschläge von Grünen, Linke und BG „erfreulicherweise“, so der Sprecher, über die der anderen Parteien hinaus.

Eine langjährige Forderung des ADFC nach einer Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht in einigen Straßen wird nur eingeschränkt unterstützt. Einige Parteien sehen darin eine Behinderung des Autoverkehrs sowie eine Gefährdung der Radfahrer, während andere die Freigabe der Fahrbahn als Mittel der Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer fördern möchten.

Überwiegend abgelehnt wird die Freigabe der Fahrbahn der Barbarossastraße für schnelle Radfahrer, von denen es durch Pedelecs immer mehr gebe. Diese sollten nach Ansicht des ADFC von der Radwegebenutzungspflicht befreit werden, um „genau so zügig wie der Pkw-Verkehr voranzukommen und nicht auf den unzumutbaren schmalen, verschwenkten und holprigen Berg- und Tal-Radweg gedrängt zu werden“ – auch wenn dieser in einigen Abschnitten saniert werden soll. Einhergehend müsste für die Barbarossastraße Tempo 30 beschlossen werden, da dort „viel zu hohe Geschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs erreicht werden“. Dies würde dann rechtlich eine Benutzungspflicht ohnehin aufheben. „Erfreulicherweise“, so Ringel, haben jedoch alle Fraktionen inzwischen der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht am Lippertor zwischen Mühlenstraße und Finanzamt in einem Verkehrsversuch zugestimmt.

Insgesamt sei an den Antworten zu erkennen, dass der Radverkehr – mittlerweile, so Ringel – bei allen Parteien eine hohe Bedeutung habe. Dies lasse sich an den zum Teil konstruktiven Verbesserungsvorschlägen erkennen. Hier fallen laut ADFC insbesondere die Konzepte von Grünen und Linken positiv auf, während die anderen Parteien punktuell eine Verbesserung des Radverkehrs ankündigen.

Derweil hofft der ADFC, dass die Antworten der Parteien keine Wahlkampf-„Eintagsfliegen“ bleiben werden, sondern „in konstruktive und nachhaltige Entscheidungen im Sinne des Radverkehrs einmünden“.

 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Patriot

Lippstadt: Unfallschwerpunkt Cappelstraße/Marktstraße

Lippstadt: Unfallschwerpunkt Cappelstr./Marktstr.

Im Hintergrund ADFC-Abstandsbanner

Foto: C. Ringel

Cappelstraße/Einmündung Marktstraße

Foto: A. Luchtefeld

(02.02.2021) Der Kreuzungsbereich Marktstraße/ Cappelstraße ist zurzeit der Unfallschwerpunkt in der Lippstädter Innenstadt, was von der Kreispolizei bestätigt wird.

Durch die seit einigen Jahren geltende Regelung darf der  Radverkehr die Cappelstraße gegen die Einbahnstraße auch von links Richtung Stadttheater befahren. Dabei kommt es im Einmündungsbereich der Marktstraße oft zu gefährlichen Situationen. Nach links abbiegende Autofahrer schauen nur (kurz) auf von rechts kommende PKW und halten gar nicht oder nur kurz am Stoppschild und achten nicht auf vorfahrtberechtigte Radfahrer, die von links kommen. 

Dies führt immer wieder zu (Beinahe-)Unfällen. 

Um diese unübersichtliche Stelle zu entschärfen, engagieren sich die Aktiven der Lippstädter ADFC-Ortsgruppe zusammen mit Politik, Verwaltung und Polizei und arbeiten an einer Lösung.

Denkbar sind vor allem bauliche Maßnahmen, aber auch optische Veränderungen, um auf den querenden Radverkehr aufmerksam zu machen. Der ADFC begrüßt auch die Schwerpunktkontrollen der Lippstädter Polizei-Fahrradstreifen. (C.R.)

Regelmäßige Radtour

Trotz der unerwartet hohen Beteiligung (> 30 Interessierte!) bei der erstmals durchgeführten Radtour am 20.10. müssen wir coronabedingt bis auf Weiteres dieses Angebot leider einstellen, da die Gruppengröße zu groß werden würde.

Gerne können Sie individuelle Radtouren ab Lippstadt unternehmen. Hier finden Sie Tourenvorschläge:

https://www.lippstadt.de/kultur-tourismus/sport-und-freizeit/radfahren/

Wann es mit unseren Touren weitergeht, entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder hier auf dieser Seite.

(C. R.)

Wir bieten in Lippstadt ab sofort einen Treff für Menschen an, die regelmäßig in der Woche mit dem Fahrrad fahren wollen. Gefahren werden soll regelmäßig dienstags um 10:00 Uhr ab Stadtbücherei-Innenhof, Fleischhauerstraße (Cafe Nölke). Mit unserem Tourenleiter Theo Westhagemann werden Radtouren rund um Lippstadt mit einer Fahrzeit von 2 – 3 Stunden angeboten. Über die Strecken wird kurzfristig unter Berücksichtigung von Wind und Wetter entschieden. Wir freuen uns über Teilnehmer, die verantwortungsbewusst nach AHA-Regeln mitfahren wollen. Eine Teilnahmeliste wird vor dem Start aufgenommen. Die erste Tour ist geplant am 20. Oktober 2020.

 

Theo Westhagemann mit Teilnehmern vor dem Start der ADFC-Tour nach Büren am 12. September 2020

Foto: C. Ringel

Presse zu Aktivitäten in Lippstadt:

Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"

https://www.adfc-kreisverband-soest.de/lippstadt/presseresonanz/

Der Patriot vom 8. September 2020

Die Gruppe des ADFC Soest in Lippstadt gründete sich im Juni 2008. Zum ersten Treffen im Cafe Central kamen ca. 20 Interessierte, aus denen sich mittlerweile ein Stamm von 5 bis 10 Aktiven gebildet hat. Die Gruppe um den Lippstädter ADFC Sprecher Christian Ringel hat sich zum Ziel gesetzt, an der Verbesserung der Radverkehrssituation in Lippstadt mitzuarbeiten. Hier gibt es in der Tat einiges zu tun: Seien es nun Radwege in schlechtem Zustand, „Drängelgitter“, die Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer aufhalten, oder Ampelschaltungen, die autogerecht geplant werden, aber Radfahrende diskriminieren, die Schwachstellen im Lippstädter Radwegenetz sind zahlreich.Es gibt also noch viel zu tun.

 

Die Lippstädter Aktivengruppe arbeitet überparteilich und unabhängig auf eine Verbesserung der Radverkehrssituation in der Stadt hin. Dabei arbeitet sie als Teil des ADFC Soest mit der Stadtverwaltung und den politischen Parteien vor Ort zusammen.

 

Daneben ist ein weiterer Schwerpunkt die Förderung des Fahrradtourismus auf lokaler Ebene.

 

Die Aktiven treffen sich an jedem letzten Dienstag im Monat um 19.30 h im Begegnungszentrum MIKADO (1. Stock) in der Goerdelerstr. 70 in 59557 Lippstadt. Interessierte Fahrradfahrer und Gäste sind zu den Treffen herzlich eingeladen.

 

Meine Kontaktdaten:

Christian Ringel

02941/96 86 010 (AB)

christianringel@web.de

Bitte nicht blenden beim Fahrradfahren

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es besonders unangenehm, wenn man von entgegenkommenden Fahrrad-Scheinwerfern geblendet wird.

Die modernen LED-Lampen sorgen dafür, dass Radfahrende deutlich besser gesehen werden als früher - und dadurch sicherer unterwegs sind. Gefährlich wird es jedoch, wenn die hellen Scheinwerfer nicht richtig eingestellt sind und der Lichtkegel alle Entgegenkommenden blendet, anstatt die Fahrbahn auszuleuchten.

Achten Sie daher bitte darauf, dass der Scheinwerfer nicht zu hoch eingestellt ist und "in die Bäume leuchtet", sondern nach unten zeigt und die Fahrbahn vor dem eigenen Rad ausleuchtet (denn die möchte man ja sehen und nicht die Gesichter der Entgegenkommenden).

Aufgrund der Gefahr durch falsch eingestellte Beleuchtung heißt es auch in der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) "Der Scheinwerfer muss so eingestellt sein, dass er andere Verkehrsteilnehmer nicht blendet."

In der Praxis bedeutet dies, dass der Lichtkegel des Scheinwerfers in max. zehn Metern vor dem Vorderrad auf den Boden treffen soll. So erfolgt eine gute Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne den Gegenverkehr zu stark zu blenden.

Licht an - aber mit richtiger Scheinwerfereinstellung!

Impressionen zu Aktionen

Critical Mass, 15. November 2019, Start am Rathausplatz Lippstadt

ADFC-Ortsgruppe beim "Markt der Möglichkeiten" am 13. April 2019

ADFC-Ortsgruppe beim "Markt der Möglichkeiten" am 13. April 2019

ADFC-Ortsgruppe beim "Markt der Möglichkeiten" am 13. April 2019

ADFC-Ortsgruppe beim "Markt der Möglichkeiten" am 13. April 2019 in Lippstadt

ADFC-Ortsgruppe beim "Markt der Möglichkeiten" am 13. April 2019

 

 

ADFC-Ortsgruppe beim "Markt der Möglichkeiten" am 13. April 2019

Infostand beim "Parkzauber" im Grünen Winkel in Lippstadt am 17. Juni 2018

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Vorstand:

Klaus Kabst, Soest

(02921) 33 5 32

E-Mail: info@adfc-kreisverband-soest.de

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Ansprechpersonen:

Christian Steinhaus, Lippetal

(02923) 65 37 5

Christian Ringel, Lippstadt

(02941) 96 86 010

Rita Cordes, Warstein

(02902) 76 8 46

Lothar Pieper, Werl; E-Mail: pieper-werl@freenet.de

Pädagogisches Team:

Christine und Klaus Kabst

E-Mail: klaus.kabst@adfc.de

Anfragen zur Radfahrschule, gerne mit Festnetznummer, ein  Anrufbeantworter ist geschaltet unter:

+49 2921 98 17 000

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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